27Jun/22

Projektausschreibung zugunsten der Generationen 60+

Im Rahmen der Entwicklung der Politik zugunsten der Generationen 60+ lanciert der Kanton Wallis eine erste Ausschreibung für Projekte für und mit Personen ab 60 Jahren. Zur Aufwertung der Fähigkeiten der Generationen 60+ richtet sich diese Projektausschreibung insbesondere an diese Bevölkerungsgruppe, ebenso jedoch an die gesamte Bevölkerung, die Gemeinden und die Vereinswelt.

Nach der Errichtung der kantonalen Koordinationsstelle zugunsten der Generationen 60+ können nun die ersten konkreten Massnahmen im Zusammenhang mit der kantonalen Politik zugunsten der Generationen 60+ umgesetzt werden. Entsprechend wird auf kantonaler Ebene eine Ausschreibung zur Einreichung von Projekten lanciert.

Das übergeordnete Ziel besteht darin, innovative Projekte zugunsten der Personen ab 60 Jahren zu unterstützen und diese Bevölkerungsgruppe gleichzeitig aktiv an der Entwicklung dieser Initiativen zu beteiligen, um damit ihre Fähigkeiten aufzuwerten. Letztendlich werden die gesammelten Erfahrungen ebenfalls dazu beitragen, eine Sammlung bewährter Verfahren zugunsten der Generation 60+ zu erstellen.

Um die Teilnahme der Generationen 60+ zu gewährleisten, müssen Vereine, die ein Projekt einreichen möchten, mit einer oder mehreren Personen ab 60 Jahren zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit soll somit den Einbezug der Generationen 60+ in der Projektentwicklung gewährleisten, so dass die Projekte den Bedürfnissen und Wünschen der betroffenen Generationen bestmöglichst entsprechen.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons können sich an dieser Projektausschreibung beteiligen, seien es Vereine, Clubs, Gemeinden, Jugendliche oder Personen ab 60 Jahren. Die Projekte müssen sich in den Rahmen des fünften Ziels der kantonalen Politik zugunsten der Generationen 60+ einfügen: «Begünstigen und Aufwerten der Teilhabe». Sie sollen entsprechend auf den intergenerationellen Kompetenztransfer und die intergenerationellen Beziehungen, die Stärkung der Freiwilligenarbeit, die politische Partizipation oder den Zugang zu Kultur-, Tourismus- oder Freizeitangeboten sowie den Zugang zur Bildung abzielen.

Die Frist für die Einreichung der Unterlagen für diejenigen Projekte, welche im Dezember 2022 oder anfangs 2023 initiiert werden, ist der 30. September 2022. Anhand der definierten Kriterien trifft die Dienststelle für Sozialwesen, über die kantonale Koordinationsstelle. zugunsten der Generationen 60+ eine erste Auswahl der Projekte. Die Projekte, welche eine Finanzierung erhalten, werden anschliessend von der Kantonalen Konsultativkommission für die Entwicklung der Politik zu Gunsten der Generationen 60+ ausgewählt.

Berücksichtigte Projekte werden mit einem Höchstbetrag von CHF 6’000.- unterstützt. Der zur Verfügung stehende Gesamtbetrag beläuft sich auf CHF 50’000.-.

Die Teilnahmebedingungen und die erforderlichen Formulare sind online verfügbar unter: www.vs.ch/de/web/sas/projekte60plus

27Jun/22

Hitze kann für ältere Menschen gefährlich sein

Die hohen sommerlichen Temperaturen laden zum Geniessen ein, können aber für Seniorinnen und Senioren gefährlich sein und zur grossen körperlichen Belastung werden.

Juni 2022

Der Schweiz stehen Hitzetage bevor. Es gilt, sich mit Sonnencreme und einer guten Kopfbedeckung vor der schädlichen UV-Strahlung zu schützen. Doch für ältere Menschen genügen diese Präventionsmassnahmen bei längeren Hitzeperioden nicht. Wie gut der Körper mit grosser Hitze umgehen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab: von der körperlichen Fitness, der generellen gesundheitlichen Verfassung, aber auch vom Alter.

Körperliche Reaktionen auf Hitze vermeiden

Das Gehirn und die Organe benötigen eine konstante Körpertemperatur von 37 Grad Celsius, um richtig zu funktionieren. Bei zu grosser Hitze setzt das Schwitzen ein und die Blutgefässe erweitern sich, um eine Überhitzung des Körpers zu verhindern. Ausserdem verlagert sich das Blut in die Haut, um Wärme an die Umgebung abzugeben. Durch die Erweiterung der Blutgefässe kann jedoch auch der Blutdruck sinken, weil die inneren Organe mit weniger Blut und die Muskeln mit weniger Sauerstoff und Nährstoffe versorgt werden. Dies kann zu Erschöpfung und Schwindel führen.

Umso wichtiger ist es, dass sich ältere Menschen dieser grossen Belastung durch die sommerliche Hitze bewusst sind. Denn ihre Körper können sich nicht mehr so leicht an hohe Temperaturen anpassen und die Körpertemperatur konstant halten. Zudem setzt das Schwitzen als natürlicher Kühlungsprozess erst später und weniger stark ein. Oftmals nimmt im Alter auch das Durstgefühl ab. Es kann schlimmstenfalls zu Dehydrierung kommen, die aufgrund der längeren Erholungszeit mit zunehmendem Alter gefährlicher wird.

Tipps für den Umgang mit Hitze

Mit dem richtigen Verhalten kann hitzebedingten Gesundheitsproblemen gut vorgebeugt werden:

  • Menschenmassen und die Mittagssonne meiden
  • Leichte, luftige Kleidung tragen
  • Durst als Warnsignal wahrnehmen
  • Die Räume in der Nacht und am frühen Morgen lüften
  • Termine und Erledigungen auf die frühen Morgenstunden legen
  • Wenn möglich zum Schlafen in einen kühleren Raum ausweichen
  • Anstrengenden Tätigkeiten verschieben oder um Unterstützung bitten
  • Täglich regelmässig und mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüsste, gekühlte Tees trinken
  • Bei Hitzegefühl ein feuchtes Tuch auf den Nacken oder die Stirn legen, ein Fussbad oder eine Dusche nehmen (kein zu kaltes Wasser)
  • Bei Problemen mit der Hitze die Hausärztin oder den Hausarzt konsultieren
12Mai/22

Politik zugunsten der Generationen 60+ – Kantonale Vision und Strategie

Die der Dienststelle für Sozialwesen angegliederte « Kantonale Koordination zugunsten der Generationen 60+ » wurde im September 2021 mit der Einstellung von zwei Mitarbeiterinnen eingerichtet. Dank dieser kantonalen Koordination wurde eine Politik zugunsten der Generationen 60+ entwickelt. Sie basiert auf drei Säulen und schlägt fünf Initialziele vor, wie beispielsweise die Festigung der Gesundheit und der Autonomie oder die Entwicklung günstiger Umgebungen und Rahmenbedingungen.

Website

2022 04 14 – PPT – Generationen 60+

02Feb/22

Mobilität der Senioren und Seniorinnen in der Schweiz

Die nationale Umfrage zur Mobilität älterer Personen, 2020 durchgeführt durch das senior-lab in Zusammenarbeit mit rundum mobil GmbH, hat die Meinungen von 1’418 in der Schweiz lebenden Senioren und Seniorinnen ermittelt und unter Berücksichtigung der geografischen Bevölkerungsverteilung analysiert. Die befragten älteren Personen repräsentieren betreffend Mobilität eine sehr aktive  Bevölkerung. Mit zunehmender demografischer Alterung werden sie zu einer immer wichtigeren und vielfältigeren Gruppe von Verkehrsteilnehmenden in der Schweiz.

Mobilität der Senioren und Seniorinnen in der Schweiz